| Der Bischofswald in Steyr, Oberösterreich ![]() Welche Geschichte verbirgt sich dahinter? . Der Feudalismus entstand im 9.Jahrhundert und wurde Anfang des 19.Jahrhunderts abgeschafft. Dabei verloren Adel und Kirche teilweise ihre Sonderrechte, wie Steuerfreiheit, Frondienste, Jagdrechte, den Zehnten und die Grundherrschaft. Feudalismus bezeichnet ein System, bei dem Lehensherren und ihre Vasallen durch persönliche Abhängigkeiten verbunden waren. Dieses System prägte die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des europäischen Mittelalters. Bei der Auflösung der Feudalherrschaften wurde das Land in drei Teile aufgeteilt: Ein Drittel ging an die Bauern, ein weiteres Drittel blieb bei den Feudalherren (Kirche und Adel), das letzte Drittel blieb ebenfalls bei den Feudalherren, aber mit einem Vorkaufsrecht für die Bauern. Da Adel und Kirche fast nie Land verkauften, blieb auch das 2. Drittel Großteils bei den Feudalherren. Heute sind die Vorkaufsrechte nicht mehr zuweisbar. Die Abschaffung des Feudalismus betraf also zum überwiegenden Teil nur ein Drittel. Zwei Drittel der Strukturen und Besitzverhältnisse blieben in einigen Ländern Europas zu einem nicht unwesentlichen Teil bis heute erhalten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Besitzverhältnisse des Bischofswaldes in Steyr-Münichholz ebenfalls aus dieser längst vergangenen Zeit stammen. Strukturveränderungen hat es in Steyr und auch anderswo im Laufe der Zeit immer gegeben. Auch Münichholz gehörte einmal zu Niederösterreich, und Teile von Steyr waren einst Teil von St. Ulrich. Viele dieser Verschiebungen, die zur heutigen Situation führten, wurden im Sinne der Bevölkerung vollzogen und nicht extern über deren Köpfe hinweg entschieden. Für die damalige Bevölkerung war es keinen Nachteil, dass sie nicht mehr zu Niederösterreich oder St. Ulrich gehörten. Anders verhält es sich mit den Besitzansprüchen, die durch den Feudalismus entstanden sind. Diese wurden aus wahnwitzigen Motiven vom Papst gekrönten Kaisern, Königen, Fürsten, Grafen, Adeligen und der allgegenwärtigen Geistlichkeit ohne Rücksicht auf die Bevölkerung durchgesetzt. Viele dieser Besitzansprüche sind vielerorts teilweise bis heute erhalten geblieben - von der Bevölkerung weitgehend unbeachtet. . Seite 1 von 10
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![]() Wer
glaubt, jemals durch den Bischofswald gegangen
zu sein, irrt sich. Man kann lediglich auf den
Wegen durch den Wald spazieren. Der Wald
selbst ist größtenteils mit Gestrüpp
verwildert und dadurch nur schwer zugänglich.
Da die Bereitstellung von ausreichendem
Personal und Maschinen zur Pflege eines Waldes
nicht zur Hauptaufgabe einer
Glaubensgemeinschaft gehört, ist eine
fachgerechte Erhaltung des Waldes vermutlich
auch nur schwer möglich. Mächtige kraftvolle
Waldbäume sind daher in der Minderheit.
Würde man den teils zu einer Auenlandschaft
verwilderten Wald von dem unzähligen wild
wuchernden Gestrüpp befreien, das ohnehin ein
gesundes Wachstum behindert, könnte für die
Bevölkerung wieder ein Naherholungsgebiet
entstehen, ohne die natürliche Struktur des
Waldes zu beeinträchtigen. Zum Beispiel könnte
ein Kinderspielplatz oder weitere
Einrichtungen geschaffen werden. Befreit vom
Gestrüpp könnte die grüne Lunge im Herzen von
Münichholz wieder aufatmen.
Dass der Feudalismus lediglich zu einem Drittel beendet wurde, wird auch dadurch deutlich, dass die katholische Kirche mit ungefähr 250.000 Hektar der größte private Grundbesitzer Österreichs ist. Das entspricht fast der gesamten Fläche von Vorarlberg. Und mit geschätzten 70 Millionen Hektar der größte private Grundbesitzer weltweit ( https://capitalocene.com ) Ackerböden, Wälder und städtische Immobilien in bester Lage. Das entspricht ca. der 9-fachen Fläche von Österreich. Einem derart gigantischen Großgrundbesitzer würde der Bischofswald deshalb nicht wirklich abgehen. Davon kann man ausgehen. Der Wald leistet keinen Beitrag für die Glaubensinhalte. Ganz im Gegenteil. Er ist für die Glaubensverkündung nicht nur eine sperrige Last, sondern er fördert auch noch die Unglaubwürdigkeit. ![]() Münichholz hat eine Fläche von ungefähr 3,94 km2. Der Bischofswald hat eine Fläche von ungefähr 0,5 km2. 13 % der Fläche von Münichholz gehört der römisch-katholischen Kirche. Wer hätte das gedacht? Wäre ich katholisch, wäre diese Situation für mich untragbar. Geistliche dürfen keine Frau haben, weil Jesus auch keine Frau hatte. Jesus hatte aber auch nirgendwo auf der Welt einen ½ km2 großen Wald in einem Stadtgebiet. Hat eine Frau nicht ungleich mehr Würde als alle Wälder dieser Welt? - Für eine christliche Glaubensgemeinschaft, die die Nächstenliebe ausschließlich durch konsequentes Vorleben verkünden kann, um nicht der Heuchelei verdächtigt zu werden, wäre die Rückgabe des Waldes an seine moralisch-rechtmäßigen Eigentümer, der Ortsansässigkeit, eine Selbstverständlichkeit. Oder etwa nicht? Für eine Schenkung des Waldes an die Stadt Steyr hätte der Papst mit dieser Aussage bereits eine Grundsatz-Zustimmung abgegeben! Mit etwas Fantasie könnte man sogar eine Aufforderung zum Handeln herauslesen. Seite 2 von 10
Ein Beschenkter verschenkt auch einmal etwas Aus dem Unterrichtsstoff der 4. Klasse Volksschule: . In ihrer 1.700-jährigen
Geschichte hat die römisch-katholische Kirche Tausende
Ländereien im Wert von vielen Milliarden Euro
geschenkt oder vererbt bekommen. Was spricht dagegen,
dass ein tausendfach Beschenkter auch einmal etwas
verschenkt? Wenn die Kirche beschließen würde, den
Bischofswald, den sie ohnehin einst geschenkt bekommen
hat, der Stadt Steyr zu schenken – wäre das eine
Sünde? Wäre das böse? Gegen welches der 10 Gebote
würde das verstoßen? Noch dazu handelt es sich um
einen Wald, zu dem offenbar kein Bezug besteht – sonst
wäre er nicht teilweise verwildert. Wäre es nicht nur
moralisch, dass jemand, der so oft beschenkt wurde,
auch einmal etwas verschenkt?
Wir kommen auf die Welt und der Münicherholzer Wald gehörte schon immer der katholischen Kirche. Deshalb denken wir, dass das so sein muss, denn wenn es nicht so sein müsste, wäre es nicht so. Irrtum. Das muss nicht so sein und das war auch nicht immer so. Es ist nur so, weil sich niemand Gedanken darüber macht, warum das überhaupt so ist. Wie dem auch sei: Dieses Thema, das hier zunächst nur oberflächlich und unvollständig angeschnitten wird, verdient eine eingehende Betrachtung - sowohl in der Gegenwart als auch mit Blick auf seine Ursprünge. Vermutlich liegt der Anfang dieser Geschichte in einer längst vergangenen und vergessenen Zeit. Um die Geschichte des Bischofswaldes wirklich zu verstehen, müsste man wohl 1.000 Jahre oder noch weiter in die Vergangenheit zurückblicken, sofern das überhaupt möglich ist. Einst gehörte dieser Wald wahrscheinlich zu einer ortsansässigen Landwirtschaft. Irgendwann wurde er jedoch von einem adeligen Feudalherrn enteignet und Jahrhunderte später, aus einer vermutlich bizarren und abstrusen Begebenheit heraus, dem Bischof überlassen. Vielleicht glaubte man damals, sich durch ein solches Geschenk die Gunst des Himmels zu sichern. Doch eines ist sicher: Niemand gelangt in den Himmel, nur weil er der Kirche etwas schenkt oder vererbt. Das ist eine Tatsache. Stellungnahmen, sowohl pro als auch kontra, an: steyr@bischofswald.at
Druckversion: bischofswald.pdf
Impressum: badhofer Steyr AUSTRIA badhofer.com Steyr, 02.12.2024 - aktualisiert: 21.12.2025 Seite 3 von 10
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könnt ihr
nicht in das Himmelreich kommen!Mt 18,3 Wenn ihr nicht wie die Kinder werdet, Kinder spielen Erwachsensein
Heinzi ruft den Mandi
an. Der spielt den Bischof, dem der Bischofswald
zugeordnet ist: „Hallo Mandi, servus.
Heute Nacht hatte ich eine gute Idee. Der Wald
in Münichholz gehörte vor tausend Jahren – oder
vielleicht noch länger, das weiß man nicht genau
– einer Landwirtschaft aus Münichholz. Diese
wurde von einem Grafen enteignet, und die Bauern
wurden zu Leibeigenen erklärt. Danach mussten
sie für die Bewirtschaftung des Waldes Pacht
zahlen. Als die Gräfin dann gestorben ist, hat
der Graf den Wald euch geschenkt, damit ihr
sonntags in der Kirche für seine verstorbene
Frau betet, damit sie in den Himmel kommt. So
oder so ähnlich könnte es gewesen sein.
Genaueres weiß man ja nicht. Da du mit dem Wald
ohnehin nie etwas anfangen konntest, könntest du
ihn doch der Münichholzer Bevölkerung schenken.
Was sagst du dazu?“ „Na
ja,“ sagt der Mandi, „das hört sich gar
nicht so schlecht an. Unsere Berufung ist ja
nicht, den über tausend Jahre gewachsenen
Reichtum der Kirche zu verwalten, sondern den
Auferstandenen zu verkünden. Da Jorgi, der den
Papst spielt, hat eh vor kurzem gesagt, dass die
Kirche wieder eine arme Kirche werden sollte.
Wenn wir den Münichholzer Wald verschenken, dann
werden wir wieder um 0,000001 Promille ärmer -
ganz im Sinne vom Jorgi. Das wird ihm sicher
gefallen. Auch hat unser Vorbild zu seinen
Aposteln gesagt, dass Geben seliger ist als
Nehmen. So steht es zumindest in der
Apostelgeschichte.
„Na ja,“ denkt sich der Mandi, „wenn wir den Münichholzern ihren Wald schenken, der für uns ohnehin nur eine Belastung ist, werden sie wieder zugänglicher sein.“ Darauf ruft er den Jorgi an: „Hallo Jorgi, was meinst du? Sollen wir uns wieder mehr unseren Nächsten zuwenden und dafür weniger den Besitztümern unserer feudalistischen Erungenschaften? Mit unseren Wäldern verhöhnen wir doch nur unsere christliche Religion. Blasphemie nennt man so etwas im Strafgesetzbuch, Gotteslästerung im täglichen Sprachgebrauch. Wir sind doch keine Heuchler!“ Darauf sagt der Jorgi: „Sitzt du auf den Ohren? Das predige ich doch schon die längste Zeit. Aber wir Christen nur Gefangene unserer undurchschaubar verflochtenen, tausendjährigen patriarchischen Tradition. Diese Tradition hat sich über 1700 Jahre eigendynamisch zu einer Festung entwickelt. Es gibt längst keine Täter mehr, nur noch Opfer. Der Feudalismus hat uns Christen als Fassade missbraucht. Wir sollten uns einmal von oben herab in den Spiegel schauen und uns fragen: Was machen wir da eigentlich? Die leblose und gefühlslose römische Tradition hat sich niemals um unsere Wahrheit gekümmert, sondern immer nur um die Verschleierung ihrer Wahrheit. Obwohl unser Vorbild schon sagte: Ich bin die Wahrheit, wer die Wahrheit hat, der hat auch mich! Also, geh hin und mach das, was du für wahr und richtig hältst. Wir sind doch keine Feiglinge nicht.“ Mandi denkt nach: „Aha, jetzt wird mir einiges klar.“ Na Hallo,
was ist denn da los? Könnte es sein, dass diese
Kinder
Kinder des 21. Jahrhunderts sind?
Es
liegt was in der Luft
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Es werde Licht im dunklen Wald Im Flächenwidmungsplan des Landes Oberösterreich ist die Fläche des Bischofswaldes als Land und Forstwirtschaft, Ödland mit der Ersichtlichmachung als Erholungswald, gewidmet. Eine Verbauung der Fläche ist somit ausgeschlossen. Wäre das nicht so, hätte die römisch-katholische Kirche die gesamte Fläche schon längst zu einem Bauland oder Industriegebiet umgewidmet und vermarktet. Davon kann man ausgehen (siehe Bischofsheim), denn hinter der römischen Staatskirche verbirgt sich bis heute unerkannt das Römische Reich. ![]()
Chatgpt
auf die Frage, was ein Ödland ist? Schriftliche
Anmerkung nach jeder Antwort von
chatgpt: Ein Ödland
bezeichnet in der Geographie und Ökologie ein
Gebiet, das durch extreme Umweltbedingungen
geprägt ist, die das Wachstum von Pflanzen und
das Leben von Tieren stark einschränken.
Solche Gebiete sind oft karg, trocken und
wenig fruchtbar, sodass sie für viele
Lebewesen schwer zugänglich sind. Typische
Merkmale von Ödland sind:
In der Literatur und in
übertragenem Sinne kann der Begriff auch
verwendet werden, um Orte oder Zustände zu
beschreiben, die als trostlos oder von Mangel
geprägt erscheinen. Seite 5 von 10
Chatgpt auf die Frage, was ein Erholungswald ist? Schriftliche Anmerkung nach jeder Antwort von chatgpt: Chatgpt kann Fehler machen. Überprüfe wichtige Informationen! Ein Erholungswald ist ein Waldgebiet, das gezielt für die Erholung und Entspannung von Menschen genutzt wird. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Ort der natürlichen Schönheit, sondern auch um einen Raum, der für gesundheitliche und psychologische Vorteile sorgen soll. Die Idee hinter einem Erholungswald ist es, einen Rückzugsort zu schaffen, der den stressigen Anforderungen des Alltags entgegenwirkt und die mentale und körperliche Gesundheit fördert. Ein Erholungswald zeichnet sich oft durch folgende Merkmale aus:
Erholungswälder
können in urbanen Gebieten, aber auch in
ländlichen Regionen zu finden sein und bieten eine
wertvolle Möglichkeit, Natur zu erleben und die
eigenen Energien wieder aufzuladen. ![]()
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Zwei Monate nach der Veröffentlichung der
Seite bischofswald.at
reagiert die Diözese Linz. So ein Zufall. Ob die
verlautbarte Information der Wahrheit entspricht
oder ob Teile der Ankündigung nur als taktische
Maßnahmen dienen, um den zunehmenden Unmut in der
Bevölkerung zu verzögern, wird sich zeigen. Wir
werden beobachten, ob – wie angekündigt – aus einem
teilweise relativ verwahrlosten Wald nach langer
Zeit wieder ein Naherholungsgebiet für die
Bevölkerung wird. Schauen wir uns das an! ![]()
Die Geschichte vom Münichholzer Wald Auszug aus
dem Buch:
Schriftliche Anmerkung nach jeder Antwort von chatgpt: Chatgpt kann Fehler machen. Überprüfe wichtige Informationen! Der Münichholzer Wald, dessen Name "Münichholz" auf "Mönchswald" verweist, gehörte ursprünglich zum Benediktinerstift Gleink. Das Stift Gleink wurde um 1120 gegründet und bestand bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1784. Es ist daher anzunehmen, dass der Wald während dieser gesamten Periode im Besitz des Benediktinerstifts Gleink war. Historischer Bezug: Das Benediktinerstift Gleink wurde als Kloster um 1120 von einem Adligen gegründet. Es wurde dem Orden der Benediktiner übergeben, die dort ein geistliches und kulturelles Zentrum schufen. Zu dieser Zeit gehörte das Gebiet, in dem sich das Stift befand, zur kirchlichen Jurisdiktion der Diözese Passau, da diese über weite Teile Oberösterreichs und teilweise auch Niederösterreichs herrschte. Erst mit der Errichtung der eigenständigen Diözese Linz im Jahr 1785 durch Papst Pius VI. im Zuge der josephinischen Reformen wurde das Gebiet um das Stift Gleink von der Diözese Passau abgetrennt und der neuen Diözese Linz unterstellt. Diese Veränderungen waren Teil größerer Umstrukturierungen in der Kirche, die darauf abzielten, die kirchliche Organisation stärker an die politischen Gegebenheiten des Habsburgerreiches anzupassen. . Im Zuge der Kirchenreformen Kaiser Joseph II. wurde Gleink am 21. Mai 1784 säkularisiert. Die Pfarrseelsorge in Gleink wurde von Weltpriestern übernommen, die Stiftsgebäude vorübergehend als Kaserne verwendet, der klösterliche Grundbesitz als Religionsfonds-Herrschaft weitergeführt. 1791 gelangten die Gebäude des ehemaligen Stiftes als Dotationsgut an die neu geschaffene Diözese Linz, deren Bischöfe Gleink gerne als Sommersitz verwendeten. Es ist daher wahrscheinlich, dass der Münichholzer Wald seit dieser Zeit im Besitz der Diözese Linz ist. Allerdings gibt es keine spezifischen Belege, die den genauen Zeitpunkt des Übergangs des Münichholzer Waldes an die Diözese Linz bestätigen. 1950 übernahm der Orden der Herz-Jesu-Missionare die Pfarrseelsorge und betrieb bis 1990 auch ein Caritasheim, ein gefürchtetes Erziehungsheim für Knaben. Seit dem Jahr 2022 dient das Stiftsgebäude des Benediktinerstifts Gleink als „kulturGUTspeicher“ der Diözese Linz. Das Außendepot des Diözesanarchivs beheimatet Archivgut aus den Pfarren sowie das Kunst- und Mobiliendepot mit über 2.000 Kunstobjekten und Möbeln. Bis zurück zum Jahr 1120 dürfte die Geschichte vom Münichholzer Wald in groben Zügen nachvollziehbar sein. Er war durchgehend in kirchlichem Besitz. Aber was war davor? Die römisch-katholische Kirche wurde im Jahr 380 zur Staatsreligion des Römischen Reiches erhoben. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass der Münichholzer Wald nicht schon seit der Erhebung zur Staatskirche zu dieser gehörte. Irgendwie, irgendwo und irgendwann muss es einen oder mehrere Übergänge bis zur katholischen Kirche gegeben haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Im 3. Jahrhundert erkannten die Herrscher des Römischen Reiches, dass sich mit der Unterwürfigkeit der christlichen Philosophie ihr Volk leichter lenken lässt. Deshalb wurde sie im Jahre 380 zur römischen Staatskirche erhoben. In der Folge wurde dann ihre Staatsreligion „Christentum“ genannt, obwohl ihre faschistoide und hierarchisch-patriarchale Struktur im eklatanten Widerspruch zur christlichen Philosophie stand. Bis ins 19. Jahrhundert breitete sich dann die römische Staatskirche, die die Christlichkeit als Fassade nutzte, unter dem Begriff „Feudalismus“ in ganz Europa und weiten Teilen der Welt aus – bis hinein nach Münichholz. Chatgpt (KI) über die
katholische Kirche im Feudalismus
Schriftliche Anmerkung nach jeder Antwort von chatgpt: Chatgpt kann Fehler machen. Überprüfe wichtige Informationen! Die katholische Kirche spielte im Feudalismus eine zentrale und vielseitige Rolle, da sie nicht nur eine religiöse Institution war, sondern auch eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Macht. Ihre Bedeutung lässt sich in mehreren Aspekten zusammenfassen: 1. Religiöse Macht und Legitimation • Die katholische Kirche prägte das Weltbild des Feudalismus, indem sie das Feudalsystem als gottgegeben darstellte. Sie vermittelte die Vorstellung, dass der König von Gott eingesetzt war ("Gottesgnadentum") und die Ständeordnung Teil eines göttlichen Plans sei. • Kleriker unterstützten die Herrscher ideologisch, etwa durch Segnungen, Krönungen oder die Rechtfertigung ihrer Machtansprüche. 2. Wirtschaftliche Macht • Die Kirche war einer der größten Landbesitzer im Feudalismus. Klöster, Bistümer und andere kirchliche Institutionen besaßen große Ländereien, die sie bewirtschaften ließen. • Bauern, die auf kirchlichem Grund lebten, waren verpflichtet, Abgaben zu leisten. 3. Politische Macht • Die Kirche hatte großen Einfluss auf die Politik, da viele Bischöfe und Äbte gleichzeitig weltliche Fürsten waren. • Der Papst beanspruchte eine übergeordnete Machtposition und griff häufig in die Politik der europäischen Königreiche ein (z. B. Investiturstreit). • Durch die Exkommunikation konnte die Kirche Druck auf weltliche Herrscher ausüben, da die Exkommunikation als Ausschluss aus der Gemeinschaft der Gläubigen eine ernsthafte Bedrohung darstellte. 4. Bildung und Kultur • Die Kirche war das Zentrum von Bildung und Wissensbewahrung. Klöster dienten als Orte der Gelehrsamkeit, an denen Manuskripte abgeschrieben und Wissen aus der Antike bewahrt wurde. • Geistliche waren oft die einzigen, die lesen und schreiben konnten, was ihnen in einer stark analphabetischen Gesellschaft großen Einfluss verschaffte. • Die katholische Kirche war im Feudalismus allgegenwärtig und verband geistliche, weltliche und wirtschaftliche Aspekte. Sie trug dazu bei, das Herrschaftssystem zu stabilisieren, und war zugleich ein wichtiger Akteur in der politischen und gesellschaftlichen Dynamik des Mittelalters. Ihr Einfluss reichte bis in alle Lebensbereiche und war wesentlich für die Struktur und Stabilität der feudalen Herrschaft.
Ein Drittel des Feudalismus wurde im 19. Jahrhundert
abgeschafft. Zwei Drittel der Strukturen blieben
größtenteils bis heute erhalten. Im
Geschichtsunterricht an den Pflichtschulen wird 1000
Jahre Feudalismus verschwiegen. Warum ist das so?
„Du sollst nicht lügen“ heißt doch auch, du sollst
die Wahrheit nicht systematisch
verschweigen!
Dass sich die unzähligen Gläubigen, die sich mit bescheidensten Mitteln teils ehrenamtlich vor Ort in den sozialen kirchlichen Einrichtungen abmühen, dass die sich das gefallen lassen, ist sagenhaft. Ständig zuzusehen, wie über ihren Köpfen etwas schwebt, das sich anstelle großzügiger Unterstützung lediglich narzisstisch mit den Federn ihrer Arbeit schmückt, ist unglaublich. Im Kindergarten wäre das unmöglich. Die Kinder würden rebellieren.
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Chatgpt über die Wälder Österreichs im 1.
Jahrtausend
Schriftliche Anmerkung
nach jeder Antwort von Chatgpt:
Im 1.
Jahrtausend war der Besitz von Wäldern im Gebiet
des heutigen Österreich stark von der jeweiligen
politischen und sozialen Struktur der Region
geprägt. Frühmittelalter (ca. 500–1000 n. Chr.)
.
Übergang ins
Spätmittelalter
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